Sichere Datenaustausch-Technologie

Basierend auf der Basis-Technologie wird mit <DP>Share eine sichere Datenaustauschplattform als Dienst zur Verfügung gestellt. Erbracht wird diese Dienstleistung im Hochsicherheits-Rechenzentrum der COMback, das nach ISO 27001 auf Basis BSI-Grundschutz zertifiziert ist. Dabei kann der <DP>Share Service flexibel an die jeweiligen Anforderungen der Nutzer angepasst werden. Der Plattform kann bei Bedarf ein revisionssicherer Langzeitspeicher nachgelagert werden.

Eigenschaften eines sicheren Datenaustauschs

  • Sicherer Datenaustausch in der Cloud ohne Investitionen auch über unsichere Transportwege
  • Betrieb im ISO 27001 auf Basis BSI Grundschutz zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentrum der COMback GmbH
  • Weltweit einsetzbar durch Nutzung der Standardprotokolle http(s) und (s)FTP
  • Skalierbares Pay per Use Modell
  • Nachweisbarkeit von Datenbewegungen
  • Automatisierung von allen Datenübermittlungen
  • Bei Bedarf Nutzung eines DocuProtect Writers zur automatischen Verschlüsselung mit 256 bit AES oder auch asymmetrisch
  • Konformität mit bestehenden Verfahrensrichtlinien
  • Flexible, strukturierte Kommunikationsmodelle
  • Skalierbare Lösung für hohe Last
  • Kopplung mit bestehendem System oder anderen intermediären Systemen

<DP>Share - sicherer Datenaustausch in der Cloud

<DP>Share ist ein Dienst, der auf der bewährten <DP>Connect Architektur basiert. <DP>Share ermöglicht den sicheren Datenaustausch zwischen beliebigen Partnern und Anwendungssystemen. Dabei ist <DP>Share flexibel an die Last und die verschiedenen Anforderungen anpassbar. Der <DP>Share Dienst wird komplett im BSI zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentrum der COMback GmbH erbracht.

<DP>Share ist ein Pay per Use Modell und skaliert damit hervorragend mit den wechselnden Anforderungen. Mit <DP>Share lassen sich schnell und einfach sichere Datenübertragungen weltweit durchführen.

DP Share - sichere Datenaustausch Technologie
<DP>Share - sichere Datenaustausch-Technologie

Sichere Informationslogistik mit <DP>Share am Beispiel automatisierter Fertigungsdatentransfers

Moderne Fertigungssysteme setzen klar auf Spezialisierung einzelner Systemanbieter und damit auf die dynamische Kopplung von Prozessen verschiedenster Prozessbeteiligter. Der sicheren, nachvollziehbaren und authentischen elektronischen Übermittlung auszutauschender Fertigungsdaten zwischen diesen Parteien fällt dabei eine wachsende Bedeutung zu, da nur so den erhöhten Anforderungen an die reibungslose Prozesssteuerung bei komplexer Fertigungs-Logistik Rechnung getragen werden kann.

Gleichzeitig gilt es, mögliche Risiken wie beispielsweise KnowHow Abfluss, Fehlproduktion oder Produkthaftung, für alle Prozessbeteiligten zu minimieren. Dies erfordert neben der Authentizität des Auftraggebers gegenüber dem Dienstleister vor allem die Vertraulichkeit bezüglich des Datenmaterials, die reibungslose automatisierte Abwicklung, die schnelle Reaktion auf Ausfälle durch zeitnahes Ausweichen auf Ersatzressourcen sowie die integrierte Abwicklung der Aufträge bis hin zur Abrechnung. Ein Speicherdienst hilft dabei Aufbewahrungsfristen einzuhalten, Konstruktionsarchive zu führen oder die erneute Übermittlung umfangreicher Konstruktions- oder Prozessdaten für Folgeaufträge zu vermeiden.

DP Share - Beispiel Fertigungsdatenlogistik
<DP>Share Fertigungsdatenlogistik

Beschreibung der Grafik

PunktBeschreibungPunktBeschreibung
1. Anlieferung und Ablage von Auftragsdaten durch Upload auf den Share des Datenlieferanten (Auftraggeber) 8. Erstellung eines Leistungsbelegs als Nachweis für die Ausführung und als Grundlage für die Abrechnung
2. Prüfung der Daten auf Vollständigkeit, Integrität und Authentizität mit einstellbarer Prüftiefe 9. Erstellung eines Einlagerungsbelegs zur Bestätigung und als Token für spätere Abrufe (z.B. bei Erweiterung des Auftrags)
3. Erstellung eines Einlieferungsbelegs nach positiver Prüfung zur Annahme der Daten (Zeitpunkt; Prüfprotokoll) 10. Generierung eines Sammelbelegs für den Gesamtvorgang und als Rechnungsdatensatz für den Auftraggeber
4. Abarbeiten von Bearbeitungsschritten der Daten in Verarbeitungspipeline (Konvertierung, Aufbereitung etc.) 11. Ablage aller Belege im Share des Datenlieferanten und ggf. Abruf durch Auftraggeber zur Verarbeitung in ERP-System
5. Falls vereinbart, automatische Ablage der Fertigungsdaten zur Aufbewahrung in einem Langzeitspeicher 12. Auftragssplitt für separate Teilaufträge möglich, d.h. es werden korrespondierende Teilaufträge an weitere Teilnehmer (z.B. Logistikunternehmen) übermittelt
6. Auslieferung eines kompletten, geprüften Auftragspakets inklusive aller benötigten Daten an den Auftragsfertiger 1r. Ein Auftraggeber stellt unvollständige oder inkonsistente Fertigungsdaten bzw. falsche Auftragsdaten ein
7. Entgegennahme der Auftragspakete aus dem Share des Auftragsfertigers zur Abarbeitung des Auftrags 2r. Es wird ein Beleg zum Nachweis der Zurückweisung ggf. inkl. Angabe der Gründe im Share des Auftraggebers abgelegt